Faschingskomitee Isen

 

 Josef Stadlöder * 03.06.1929  † 30.07.2011
 
Gestorben im Alter von 82 Jahren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachruf für Josef "Flecke" Stadlöder

 

Viele Vereinsabordnungen begleiteten Josef Stadlöder zur letzten Ruhestätte. Er starb im Alter von 82 Jahren. „Flecke“, wie er von vielen genannt wurde, war ein echtes Original und aus dem gesellschaftlichen Leben Isens nicht wegzudenken. Aufgewachsen ist Stadlöder in Geisenhausen bei Landshut und kam nach dem Krieg über Velden nach Isen, um eine Anstellung in der Brauerei Schnellinger anzunehmen. Kurz darauf lernte er seine Erika kennen, mit der er vier Töchter und zwei Söhne zur Welt brachte. 1956 trat er in die Hubertus Zimmerstutzen-Gesellschaft ein, der er von 1957 bis 1962 vorstand. Anschließend war er Kassier und Schriftführer, bis er nach der Fusion mit den Feuerschützen im Jahr 1963 erster Schützenmeister der FSG Isen wurde. Er hatte dieses Amt bis 1971 inne und gehörte anschließend der Vorstandschaft bis 1991 als 2. Schützenmeister, Kassier, Schriftführer und Jugendleiter an. Auf seine Anregung hin wurde nach jahrelanger Pause das Zimmerstutzen-Schießen in Isen wieder eingeführt. Er hat in all den Jahren als Schütze unzählige sportliche Erfolge erzielt. Ob Rundenwettkämpfe, Preisschießen, Vereins- oder Gaumeisterschaften, ob mit Luftgewehr, Zimmerstutzen oder Kleinkaliber, Flecke war immer vorne mit dabei. Für seine Verdienste um den Verein und das Schützenwesen wurde er vielfach vom Gau, Bezirk und DSB geehrt. Ein Mann der ersten Stunde war Stadlöder auch beim Isener Kappenabend, wo er seit 1972 mit seinen Valentinaden die Zuschauer begeisterte. Unvergesslich bleiben seinen Kollegen vom Faschingskomitee die vielen lustigen Momente mit ihm und seine originellen Ideen. Eines seiner Lieblingslieder „Die Isenwellen“, das er oft und gerne sang, klingt allen noch im Ohr und endet mit den Zeilen: „Und wenn ii nach vielen Jahr in Himme kimm, und da Petrus fragt mi dann, woher ii bin. War a echter Isener, werd voi Stoiz ii sagn, da war meine Heimat, da war ii dahoam!"

 

 

 

 

 

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